• Andreas Lanner

Kärntens Nr. 1 bei digitalen Infomonitoren

Von der kleinen, regionalen Werbeagentur zum größten Digital-out of home Medienunternehmen in Kärnten. lanmedia ist ein Musterbeispiel dafür, wie digitale Transformation gelingt.


„Mit Reißnägeln in der Tasche bin ich früher von Ort zu Ort gefahren und habe für Vereine Plakate aufgehängt. Heute genügt ein Klick. Sekunden später wird z. B. das Ö3 Open Air oder zahlreiche Konzerte wie Status Quo oder Christine Stürmer auf 100 Monitoren in Kärnten beworben.“ Beispiele wie diese machen deutlich, wie rasant sich Außenwerbung in den letzten Jahren verändert hat. Einer der ersten, der dabei den richtigen – nämlich den digitalen - Weg eingeschlagen hat, war Andreas Lanner. In den letzten Jahren hat er ein Digital-out-of Home Medienunternehmen aufgebaut, das in Kärnten absoluter Vorreiter ist.


Monitore im Frankie's Restaurant Bar & Café in Klagenfurt


Was es dazu braucht? Erst mal die entsprechende Reichweite. Von Bars und Gastronomiebetrieben über öffentliche Plätze, Schulen, Gemeinden bis hin zu Hotels. Sie alle setzen digitale Infomonitore ein. Mehr als 100 sind es derzeit, die von lanmedia betrieben werden. In den Bezirken Hermagor und Spittal „bespielt“ lanmedia mittlerweile sämtliche Schulen. „Unternehmen, die sich um Lehrlinge bemühen, stellen wir damit quasi einen direkten Draht zu ihren künftigen Mitarbeitern her“, weiß Lanner. Auch so gut wie jede andere Zielgruppe erreicht man mit digitaler Außenwerbung absolut treffsicher. Kleinen und mittelgroßen Unternehmen mit eher begrenztem Werbebudget bietet sich dadurch die Möglichkeit, kostengünstig Werbung zu buchen.


Der zweite entscheidende Punkt, den lanmedia liefert, ist Content: Monitorwerbung funktioniert deshalb, weil sie in interessante Inhalte „eingepackt“ wird. „Nicht zuletzt durch unser Magazin ‚Meine Freizeit‘ bringen wir die notwendige Erfahrung mit und wissen, was die Leute interessiert“, so Lanner. Die Innovation bei lanmedia besteht jedoch darin, dass jeder Monitorstandort seinen Content individuell bestimmt. Jeder Kunde erhält sozusagen seinen eigenen TV-Kanal und entscheidet je nach Zielgruppe, was läuft. Von Live-Cams über News, Bus-Abfahrtzeiten, die Seetemperaturen oder Sportergebnisse ist alles dabei.


Den großen Erfolg seines Unternehmens erklärt sich Andreas Lanner vor allem durch das Gesamtpaket, das er liefert. „Einen Monitor zu installieren ist zu wenig. Du musst den Leuten zeigen, wie sie ihn als Werbemittel richtig einsetzen“, so Lanner. Daher bietet er seinen Kunden unter anderem die Erstellung von Videoclips an. Auch Schulungen gehören zum Tagesgeschäft. „Immer wieder sind unsere Kunden erstaunt darüber, wie schnell und einfach sie ihre Werbebotschaften erstellen bzw. abändern können.“

Dieses Tempo ist ein weiterer Vorteil, den Monitorwerbung liefert. Gerade Veranstalter müssen ihre Werbung meist langfristig planen, stehen jedoch oft schlagartig vor einer komplett veränderten Situation. Das Wetter schlägt um und ein Event muss verschoben werden oder findet woanders statt? Solche Informationen können bei digitalen Info-Monitoren innerhalb weniger Minuten weitergegeben werden. Sogar wettergesteuerter Content ist möglich. „Als Therme beispielsweise kann ich definieren, das meine Spots nur dann laufen, wenn das Wetter schlecht ist. Auch in der Gastronomie ist Real Time Marketing gefragt. Man zeigt also dem Kunden je nach Tageszeit andere Angebote“, so Lanner. Kein anderes Medium ist derart agil und flexibel! Diese Tatsache erklärt auch, warum aktuelle Studien davon ausgehen, dass die Werbewirkung und Werbeerinnerung von digitalen Werbeträgern rund viermal so hoch ist wie jene analoger Papierplakate.


Trotz all dieser Innovationen ist Andreas Lanner ein Visionär, der zwar technikaffin ist, aber nie die Menschen aus dem Fokus verloren hat. „Ich war immer ein besserer Problemlöser als Anzeigenverkäufer. Mir ging es stets darum, die Leute zusammenzubringen. Digitalisierung bietet hier einfach unglaublich viele Vorteile. Dass ich mich so stark mit diesem Thema auseinandersetze, habe ich ehrlich gesagt meinen Kindern zu verdanken. Sie treiben mich an. Das bringt den Vorteil mit sich, dass ich heute beide Sprachen spreche und zwischen den Generationen vermittle.“